Autor Archive: Monica Debiec

Kunst und Kokolores: Ein Event der Kreativität an der Humboldtschule

Am 12. April fand zum dritten Mal die Veranstaltung „Kunst und Kokolores“ statt, die von der Fachschaft Darstellen und Gestalten, Musik und Kunst organisiert und durchgeführt wurde.

 Die Veranstaltung war ein beeindruckendes Zeugnis der kreativen Talente und des Engagements der Schüler*innen und Lehrkräfte der Humboldtschule.

Die Schüler*innen der Jahrgänge 5 und 6 hatten die Möglichkeit, an einem Museumsrundgang teilzunehmen und eine Vielzahl von Kunstwerken zu bestaunen. Die Ausstellung umfasste eine breite Palette von Werken, darunter Pop Art und verschiedene Porträts, die von zahlreichen Schülerinnengruppen erstellt wurden.

Das Bühnenprogramm bot eine vielfältige Mischung aus Unterhaltung und Kultur. Die Moderation der Show lag in den fähigen Händen von Elisabeth und Mohamad, die das Publikum durch ein Programm führten, das sowohl musikalische Beiträge als auch dramatische Darbietungen beinhaltete.

Beteiligt waren die Darstellen und Gestalten Kurse aus den Jahrgängen 7-9 und zwei Musikkure aus den Jahrgängen 7 und 8. Es gab musikalische Performances, bei denen E-Pianos und Xylophone zum Einsatz kamen, die das Publikum mit ihren melodischen Klängen begeisterten. Darüber hinaus wurden verschiedene Szenen aus dem Mini-Drama „Perlemann kommt nicht“ und der Sketch „Das Frühstücksei“ aufgeführt. Ein Programmpunkt war die Stuhltanzperformance, die zu unterschiedlicher Filmmusik aufgeführt wurde. 

Die begeisterte Reaktion des Publikums war ein klares Zeichen dafür, dass „Kunst und Kokolores“ erneut ein voller Erfolg war. Die Veranstaltung unterstrich einmal mehr die Kreativität und das kulturelle Engagement, die die Humboldtschule auszeichnen. Wir freuen uns bereits auf die nächste Ausgabe von „Kunst und Kokolores“!

Workshop gegen Rassismus

30 Schülerinnen und Schüler des neunten Jahrgangs nahmen an einem Workshop der Beratungsstelle Wegweiser mit dem Titel „Rassismus? – Nein, danke!“ teil.  In der Aula wurde vier Stunden lang über Vorurteile, Stereotype, Rassismus und Diskriminierung diskutiert.

Im Rahmen der Internationalen Woche gegen Rassismus erhielten die Lernenden nicht nur Input beispielsweise über die historische Entstehung und Entwicklung von Rassismus, sondern reflektierten auch, welche Vorurteile sie besitzen und wie diese sich manifestiert haben.

3. Auflage von Meet a Jew an der Humboldtschule

„Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“: Dieses Motto füllten die Humboldtschülerinnen und -schüler erneut mit Leben. So nutzten 45 Lernende des 10. Jahrgangs die Chance, eine Stunde lang über Videoschalte mit den 21-jährigen Jüdinnen Elsa und Liora ins Gespräch zu kommen.

Die Studentinnen sind Teil der des Begegnungsprojekts „Meet a Jew“ des Zentralrats der Juden in Deutschland, welches auch durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird und bereits zum dritten Mal an der HBS stattfand.

Die Schülerinnen und Schüler stellten ganz offen in ungezwungener Atmosphäre Fragen zum aktuellen jüdischen Alltag in Deutschland, zu Formen der Diskriminierung, jüdischen Feiertagen, jüdischer Theologie sowie zu Land und Leuten in Israel. Natürlich spielte auch die aktuelle politische Situation im Nahen Osten eine große Rolle.

Am Ende der Begegnung sprachen alle Beteiligten von einer bereichernden Erfahrung und einem wichtigen Schritt zum Abbau von Vorurteilen.

Holocaust-Gedenktag

Auch in diesem Jahr gedachten die Humboldtschülerinnen mit einer Veranstaltung zum Holocaust-Gedenktag der Opfer des Nationalsozialismus. So wurden Referate zu verschiedenen Opfergruppen systematischer Verfolgung und Ermordung gehalten. Besonders emotional reagierten die Neunt- und Zehntklässlerinnen auf einen Filmbeitrag des Iserlohner Juden Carl-Heinz Kipper, der die grauenhaften Erlebnisse seiner Kindheit schilderte.
Die Bedeutung des Mottos „Nie wieder ist jetzt“ wurde den Schüler*innen spätestens deutlich, als derzeit kursierende radikale Rufe nach massenhafter Remigration aus Deutschland thematisiert wurden.

Wie viel Freude, Farbe und Freunde auch an der Humboldtschule ohne Menschen mit Migrationshintergrund fehlen würden, realisierten die Schüler*innen am Holocaust-Gedenktag mit Hilfe eines einfachen Experimentes. Alle Neunt- und Zehntklässler*innen, die von rechtsextremen „Remigrationsplänen“ betroffen wären, wurden gebeten, sich hinzusetzen.

Die Klasse 6a erkundet den Kaufland in Halver

Welche Produkte bietet ein Supermarkt an? Wie wird versucht, dass möglichst viele davon im Einkaufswagen der Kund*innen landen? Und was kosten diese eigentlich?

Mit diesen und weiteren Fragen setzten sich die Schüler*innen der Klasse 6a auseinander.

Die Supermarkterkundung wurde im Rahmen der Unterrichtsreihe „Ohne Geld läuft nichts“ im GL-Unterricht vorbereitet und war zugleich das Highlight selbiger.

Mit den Fragebögen ausgestattet, erkundeten die Schüler*innen am Donnerstag, den 14.12.2023 den Kaufland in Halver. Die Fragen bezogen sich dabei auf die Bereiche Werbung, Verkaufsstrategien, Preise sowie Marken- vs. No-Name Produkte. Mit großer Freude durchstöberten die Lernenden den Supermarkt, um Antworten auf die jeweiligen Fragen zu erhalten. Dabei zogen sie natürlich auch die neugierigen Blicke der anderen Kund*innen auf sich. Am Ende der Erkundung hatten die Schüler*innen die Möglichkeit, ein paar Dinge einzukaufen. Stolz verließen sie mit ihren eigens gekauften Produkten den Supermarkt. Begleitet wurde die Supermarkterkundung von ihrem GL-Lehrer Herrn Bockholt und Frau Debiec.

Die Auswertung der Fragebögen erfolgt noch im GL-Unterricht und schließt damit die Unterrichtsreihe ab. Gespannt werden wir auf die Ergebnisse und die daraus gewonnen Erkenntnisse schauen.

Einladung zum Tag der offenen Tür

Liebe Eltern,
liebe Schülerinnen und Schüler,

hiermit laden wir Sie und euch zu dem bereits im ersten Anschreiben angekündigten Tag der offenen Tür am 23.11.23 von 14 bis 18 Uhr hier bei uns an der Humboldtschule in Halver, Humboldtstr. 5, ein.

Seit 2021 führen wir diesen Tag der offenen Tür in einem neuen Format durch und haben gute Erfahrung gemacht, um Ihnen und Ihrem Kind einen umfassenden, zum Teil auch praktischen Einblick in unsere Schule zu gewähren.  

Falls nur ein Elternteil mit seinem Kind kommen kann, gibt es für diejenigen, die nicht dabei sein können, alternativ die Möglichkeit, sich auf unserer Homepage den virtuellen Schulrundgang anzuschauen.

Zudem bitten wir Sie, vorher einen Termin zu buchen. Dies können Sie unter folgendem Link tun:

https://kurzelinks.de/HBS-TagderoffenenTuer

Während Ihres Aufenthaltes in der Schule sollen Sie und Ihr Kind einen möglichst weitgehenden Eindruck von den Räumlichkeiten, Fächern und anderen Aktivitäten bekommen. Wir möchten Ihnen daher die Schule zeigen, indem die Kinder verschiedene, zu den Fächern passende Aufgaben machen und Sie sich damit gleichzeitig durch die ganze Schule bewegen.  Hierzu ist es hilfreich, sich  die Lern-App biparcours über den Store auf das Handy oder Tablet zu laden. Die Kachel sieht so aus:  

Bildergebnis für bipacours app

Sollten Sie keine Möglichkeit haben, die App zu laden, haben wir das Ganze auch in Papierform vorbereitet, sodass jeder die Möglichkeit hat, die Schule spielerisch zu erkunden.

Mit herzlichen Grüßen

Reiner Klausing                                             Ewa Scherf     

Sondergenehmigung für die Mittagspause

Liebe Eltern, liebe Erziehungsberechtigte,

Bitte beachten Sie, dass die Beantragung von Sondergenehmigungen zum Verlassen des Schulgeländes ab dem siebten Jahrgang zu Beginn eines jeden Schuljahres erneuert werden muss. Alle Anträge müssen bis zum 13.09.2024 neu gestellt werden. Alte Genehmigungen verlieren ihre Gültigkeit. Sie finden das Antragsformular unter diesem Beitrag und unter der Rubrik Eltern–> Elterninformationen.

Holocaust-Gedenktag an der Humboldtschule mit Ricardo Laubinger


Als „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ begeht die Humboldtschule seit einigen Jahren den Holocaust-Gedenktag, um sich der Opfer des Nationalsozialismus zu erinnern. 
Vergangene Woche besuchte mit Ricardo „Lenzi“ Laubinger ein Sinto die HBS und berichtete anhand seiner Familiengeschichte über die Verfolgung der Sinti und Roma im Dritten Reich. 
Zwar verbindet man mit dem Holocaust in erster Linie die systematische Ausrottung des jüdischen Volkes während des NS-Regimes, der circa sechs Millionen Menschen zum Opfer fielen. Doch auch die Sinti und Roma wurden aufgrund rassistischer Motive verfolgt und erfuhren ein ähnliches Schicksal. 
Nicht zuletzt weil Laubinger selbst aus einer Sinti-Familie stammt, die fast ausnahmslos ermordet wurde, ist es ihm ein persönliches Anliegen, dass auch dieser Aspekt der deutschen Geschichte nicht vergessen wird. Genau deshalb verfasste er das Buch „Und eisig weht der kalte Wind“, in dem er auch seine Familiengeschichte beschreibt. 
Auf Grundlage dieses Buches und begleitet von alten Familienfotos ließ er auch die Schülerinnen und Schüler der Humboldtschule an dieser ebenso persönlichen wie grausamen Geschichte teilhaben. Laubinger nahm dabei kein Blatt vor den Mund, um der „Geschichte ein Gesicht zu geben.“ So berichtete er von den fürchterlichen Erlebnissen seiner Mutter, die bereits als junges Mädchen in insgesamt 59 Monaten Konzentrationslager ihre gesamte Familie verlor.  
Im Anschluss an seinen emotionalen und berührenden Vortrag kam Laubinger mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch und beantwortete zahlreiche Fragen. Als kleines Zeichen des Dankes und der Verbundenheit überreichten Schülersprecher Deniz Zoroglu und seine Stellvertreterin Tina Vasiou Ricardo Laubinger eine Spende für die Hessische Sinti Union, der er angehört. 
Auch Bürgermeister Michael Brosch, der ebenso wie Schülerinnen und Schüler des AFG und der Sekundarschule aus Radevormwald anwesend war, hob noch einmal hervor, wie wichtig es sei, sich an die Vergangenheit zu erinnern und bedankte sich für den Vortrag.  

Großer Einsatz wird belohnt: HBS-Fußballer erreichen Finalrunde

Unsere Fußballer der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 2007-2009) haben einen großen Erfolg eingefahren: Durch einen 2:1-Sieg über das Zeppelin-Gymnasium Lüdenscheid hat die von Hr. Klink und Hr. Sondermann betreute Mannschaft die Finalrunde des Märkischen Kreises erreicht – zum ersten Mal in der Geschichte der Humboldtschule! 
Dass überhaupt gespielt werden konnte, ist dem großen Einsatz der Schüler zu verdanken: Das schneebedeckte Fußballfeld auf der Karlshöhe wurde von ihnen unmittelbar vor dem Spiel mit vielen Besen in einen Zustand gebracht, der vom Schiedsrichter schließlich akzeptiert wurde. 
Und auf eben diesem Spielfeld zeigten die HBS-Fußballer von Beginn an, dass sie unbedingt die nächste Runde erreichen wollen. Es entwickelte sich eine intensive Partie mit spielerischen Highlights auf beiden Seiten. Nach einer torlosen ersten Halbzeit gingen unsere Gäste aus Lüdenscheid mit 1:0 in Führung, die 10 Minuten vor Spielende von Haktan Al ausgeglichen werden konnte. Beinahe mit dem Schlusspfiff war es Moslem Rezai, der aus spitzem Winkel zum umjubelten Siegtor einschoss. 

Die Finalrunde des Fußballwettbewerbs wird voraussichtlich im März stattfinden. Interessierte Fußballer können sich bei den betreuenden Lehrkräften melden. 

Für die Humboldtschule spielten: Justin Koeltze, Julius Begerau, Christos Kioutsoukis, Faruk Al Atawneh, Nick Heims, Taha Yesil, Calvin Luczak, Janek Bogdan, Caner Kara, Mohammad Chahine, Janik Eckstädt, Finn Gütting, Kerem Cakir, Haktan Al, Moslem Rezai, Ali Shikhi und Jeremias Raguschke 

Sieg und Niederlage – HBS-Fußballer in Meinerzhagen aktiv

Am Mittwoch, dem 16.11., brachen 15 Fußballer der Humboldtschule in Richtung „Stadion an der Oststraße“ in Meinerzhagen auf, um das erste Spiel der Wettkampfklasse II (Jahrgänge 2007-2009) der Schulmeisterschaften zu bestreiten. Wie schon im Vorjahr war der Gegner die Sekundarschule Meinerzhagen. Dieser erwischte den besseren Start und ging im Laufe der ersten 40 Minuten gleich zwei Mal in Führung. Doch die von Herrn Klink betreute Mannschaft der Humboldtschule konnte jeweils umgehend ausgleichen. Nach der Pause entwickelte sich eine einseitige Partie. Die Halveraner gingen nun deutlich konzentrierter zu Werke und ließen es weitere fünf Male im gegnerischen Tornetz rascheln. Da auch Meinerzhagen noch einmal treffen konnte, hieß es am Ende 7:3 aus HBS-Sicht. Damit qualifizierte man sich für die nächste Runde, in der man auf das Zeppelingymnasium Lüdenscheid trifft. Für die Humboldtschule liefen auf: Haktan Al, Taha Yesil, Janek Bogdan, Moslem Rezai, Calvin Luczak, Kerem Cakir, Justin Koeltze, Christos Kioutsoukis, Julius Begerau, Faruk Al Atawneh, Leart Morina, Janik Eckstädt, Nick Heims und Jeremias Raguschke. Deutlich knapper und mit einem unglücklichen Ende für unsere Schüler verlief die Partie der Wettkampflasse III (Jahrgänge 2009-2011). Diese war bereits am 2.11. ebenfalls gegen die Sekundarschule Meinerzhagen aktiv und kämpfte genau wie der Gegner verbissen um das Weiterkommen. Trotz einiger Torchancen auf beiden Seiten stand es am Ende der regulären Spielzeit 0:0, sodass der Sieger im Elfmeterschießen ermittelt werden musste. Hier behielt Meinerzhagen die Oberhand und zog in die nächste Wettkampfrunde ein. Die Humboldtschule wurde vertreten durch: Ege Calmabey, Danilo Kljajic, Rodion Hahn, Brahim Khadraoui, Sören Mähler, Timo Kemler, Haktan Al, Youssef Taktak, Devran Erdogan, Maximilian Flaum, Jonah Esterle, Quentin Heinrichs, Kirill Basilev, Fynn Gütting, Nikita Schlei und Mohammad Chahine. Auf dem Foto ist unsere siegreiche Mannschaft der Wettkampfklasse II zu sehen. Herzlichen Glückwunsch, Jungs

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